Projekt    
Seit 1996 hatte Pirmin Breu den Traum die Grenze welche die USA und Mexico trennt zu bemalen. Er wollte die Menschen wachrütteln , ein politisches Statement machen und damit aufzeigen, was alles falsch läuft mit dieser Grenzwandpolitik, die jedes Jahr viele Todesopfer fordert.
Robert Pozos, ein Freund von Pirmin Breu, arbeitet seit Jahren für die Borderangels. Durch ihn lernte er auch Enrique Morones kennen, den Kopf dieser Organisation.
So konnte dank der Hilfe der beiden der Traum vom Bemalen der Grenze im Jahr 2010 doch noch halblegal ausgeführt werden.
Natürlich war das ein sehr nervenaufreibendes und gefährliches Unterfangen…Aber zum Schluss kam alles gut.
So lautete der Titel des Bildes von Breu an der Border Wall: NI UNA MUERTE MAS! REFORMA YA! Dies ist auch der Slogan des Konzertes an welchem Stars wie Santana , Mana und weitere Bands für einen guten Zweck spielten im März 2010.

Hier noch das interview von TV Azteka in Mexico welches Pirmin Breu gegeben hat als er im Januar 2010 dort war.

Die ganze Thematik um diese Grenzwand griff Breu erstmals auf als er 1996 nach San Diego reiste um die englische Sprache zu lernen und sich künstlerisch weiter zu entwickeln. Dort besuchte er das Community College in Downtown, wo mehrheitlich Mexikaner Studenten waren. So erfuhr er viel über die mexikanische Kultur und da einige Studenten illegal in den USA waren auch viel über die Border-Problematik.

Fast ein Jahr lang teilte er in dieser Zeit ein Zimmer mit Eughenjo Partida, einem Schriftsteller aus Guadalajara, der die Grenze auch schon illegal überquert hatte. So gab es oft stundenlange Gespräche zu diesem Thema.

Nun, 15 Jahre später kehrt Breu einmal mehr dorthin zurück und kann durch verschiedene Kontakte, die er in diesen Jahren aufgebaut hat endlich ein Zeichen setzen und auf seine Art helfen dass die Leute hinschauen und sich auseinandersetzen mit dieser wichtigen Sache.
Auch dank Neal Hill einem Mex. Am. Architekten bekam Pirmin Breu die Gelegenheit die Grenze in den Bergen zu besprayen. Hill besitzt nämlich dort ein Stück Land.
Als Breu dort zu malen begann, entdeckte er prompt eine Gruppe Menschen welche sich in den Büschen versteckt hatte und auf die Nacht wartete um die Grenze zu passieren. In den Bergen ist die Mauer zwar sehr niedrig, jedoch lauert dort der Tod durch verdursten oder in den Winternächten durch erfrieren.
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