Pirmin Breu AusstellungenSeit 1992 rund 65 Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, USA, Mexiko, Argentinien und Thailand 1992 Gruppenausstellung Heimbach Center Luzern CH 1994 Gruppenausstellung Galerie Labyrinthe Lausanne CH 1996 Ausstellung Guilde Theater San Diego USA 2003 Gruppenausstellung Galería del Instituto de Cultura de Baja California Tijuana USA 2004 Ausstellung Sede Club Europeo Buenos Aires AR 2005 Gruppenausstellung Marshall Art Zürich CH 2007 Ausstellung Carhartt Gallery Weil am Rhein DE 2008 Gruppenausstellung im Triangle in Hüningen FR 2009 Gruppenausstellung Studio 222 San Diego USA 2010 Ausstellung Urban Gallery GT29 Villars sur Glane FR CH Ausstellung Robert Wild AG Muri AG CH 2011 Ausstellung Hotel Tübli Appenzell CH 2012 Gruppenausstellung altes Zeughaus Herisau AR CH Ausstellung Klinik Gais AI CH Gruppenausstellung Siam Paragon Bangkok TH Ausstellung Koi Gallerie Bangkok TH Installation / Mural 1996 TV Azteca Mexico D.F. MEX Venice Beach Los Angeles USA 1997 Montpellier FR 2007 Pink Floyd Tour Start Zürich CH Galerie 101 Baden CH 2009 Paradeplatz Zürich CH Havanna Kuba Tijuana Border Wall MEX 2010 Kunstnacht St Gallen CH ( 1. Platz ) 2012 Open Art Roveredo CH Bangkok TH 2013 Neapel IT Ausführliche BiografiePirmin Breu ist bereits seit frühster Jugend künstlerisch tätig. Ob mit Bleistift, Spraydose, Pinsel oder Airbrush - die Eindrücke und Erlebnisse von sich, der Welt zu Hause und auf seinen vielen Reisen prägen seine Street Art. Pirmin Breu wird 1972 in Baden geboren und wächst in Muri im Kanton Aargau auf. Schon als Kind ist er mit Bleistift und Papier bewaffnet in Muri unterwegs, um Gebäude, Tiere und Menschen zeichnerisch festzuhalten. Die ersten Gehversuche als Sprayer macht er im Alter von 16 Jahren. Im Lauf der nächsten Jahre gewinnt sein Heimatdorf durch seine illegalen Graffiti an Farbe. Er wird zwar von der Polizei erwischt, das Sprayen kann er trotzdem nicht lassen: Fortan tobt sich Breu an Graffiti-Events in ganz Europa aus und an Wänden und Unterfüh-rungen, die ihm die Gemeinde Muri zur Verfügung stellt. 1991 erhält er zum ersten Mal eine nationale Plattform: Das Schweizer Fernsehen berichtet in der Sendung "10vor10" über den jungen Sprayer unter dem Thema: Graffiti - Kunst oder Schmiererei? 1993 schliesst Breu seine vierjährige Lehre als Schriften- und Reklamemaler ab. Ungefähr zur selben Zeit wird er bei seiner Suche nach Entwicklungsmöglichkeiten fündig. Er beginnt Leinwände und PVC-Flächen als neue Trägermedien für seine Bilder zu verwenden. Durch sein in der Lehrzeit gewonnenes Know-how vergrössert sich sein Instrumentarium: Schablone, Pinsel und Farbe verschaffen ihm einen grösseren ästhetischen Spielraum. Erste Ausstellungen sind der Lohn für seine unermüdliche künstlerische Tätigkeit. Dass eines seiner Bilder 1996 die Einladungskarte der "Graffiti Art" in Zug ziert, zeigt, dass auch die Graffitiszene seine Arbeiten honoriert. Zwischen 1995 und 1996 lebt Breu in San Diego in den USA. Losgelöst von seinem kulturellen Umfeld erhofft er sich hier neben dem Erlernen der Landessprache auch Impulse für sein weiteres Schaffen. Er wird Mitglied des Art Institute San Diego und verbringt viel Zeit mit amerikanischen Künstlern. Es gelingt ihm trotz grosser Konkurrenz, sich Ausstellungsplattformen und Live-Performances zu sichern. Wieder erhält er kurze Fernsehauftrit-te. Seinem Protest gegen die US-Politik gegenüber lateinamerikanischen Flüchtlingen gibt er in Form von gemalten Botschaften auf der Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko Ausdruck. Breus sich schon in der Schweiz abzeichnendes sozialpolitisches Engagement vertieft sich und wird ein zentrales inhaltliches Element seiner Bilder (unter anderem "the sect"). Aber nicht nur der Inhalt, auch der Stil entwickelt sich. Künstler wie Keith Haring, Jean-Michel Basquiat oder auch Andy Warhol hinterlassen ihre Spuren. Der einfache, dennoch aussagekräftige Stil der Pop Art überzeugt den Schweizer Street Artist. Mit der Absicht, die lateinamerikanische Kultur besser kennenzulernen, verlegt Breu 1997 seinen Wohnsitz nach Mexico City. Er lernt sowohl mexikanische Spraykünstler als auch Maler kennen. Neben der fruchtbaren Zusammenarbeit bietet sich für ihn erneut die Gelegenheit, im Fernsehen aufzutreten. Da die Graffitikunst in Mexiko noch in den Kinderschuhen steckt, erregt seine Arbeit grosses Aufsehen. TV Azteca überträgt live die Entstehung eines Mural (Wandbild). Breu erhält Einblick in das mexikanische Kunstschaffen und dessen Geschichte und ist begeistert von der stark sozialpolitisch geprägten und kritischen neueren Malerei. Er entdeckt hier etwas, das er in einigen zeitgenössischen Bildern seines Kulturkreises vermisst: offene Auseinandersetzung mit den Problemen des Landes, kritische Stellungnahme gegen destruktive Tendenzen in der Regierung - und Seele. Besonders zwei ältere Künstler, Frida Kahlo und Diego Rivera, hinterlassen tiefe Eindrücke. Aber auch die uralte aztekische Symbolik und Ornamentik erweitert sein künstlerisches Vokabular. Zurück in Europa zwingt ihn eine finanzielle Durststrecke, der freien Kunst für ungewisse Zeit den Rücken zu kehren. Er gründet im August 1997 die Firma Aerosol Art und schafft sich einen Namen mit kleineren und grösseren Sprayaufträgen, aber auch mit diversen grafischen Arbeiten für namhafte Auftraggeber wie UBS, Michelin, Migros oder das Schweizer Fernsehen. Mit seinen kommerziellen Erfolgen finanziert sich Pirmin Breu einen mehrmonatigen Studienaufenthalt in Mexiko. 1999 verbringt er einen Monat in New York City, dort, wo in den siebziger Jahren zum ersten Mal das Tagging in Form von Unterschriften und Botschaften auf U-Bahn-Wagen auftauchte, die Urform des Graffiti. Pirmin Breu verwirklicht sich den Traum, einmal einen New Yorker Subway Train zu malen, mit zwei Graffiti und einem One-Man-Wholecar an ausrangierten Subway Trains. Die Erlebnisse im Big Apple beeinflussen auch seine Spray Art auf Leinwand, die sich im Zyklus "The Wild Side" ausdrückt. Ab Mitte 2001 ist es ihm möglich, sich wieder vermehrt seinem freien künstlerischen Schaffen zu widmen. Er erhält im Januar 2002 die Gelegenheit, seinen Zyklus "People" im Hotel Continental Park in Luzern auszustellen. Einen Monat später zieht es ihn erneut nach Lateinamerika. In Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens, erhält er den Auftrag, ein weiteres Mural zu sprayen. Der Aufenthalt ist diesmal jedoch nur von kurzer Dauer. Schon im April 2002 bekommt er die Chance, während des Luzerner Comix-Festivals Fumetto seine Bildserie "Flames" auszustellen. Im selben Jahr findet der Bilder-zyklus "People" im Gleis 1 in Lenzburg Beachtung, und das Restaurant Tequila Bar in Niedergösgen präsentiert Breu Art unter dem Titel "Hot like Chilli". 2003 verbringt Pirmin Breu wieder ein paar Monate in Kalifornien, wo er mit Künstlerkollegen malt und für einen Live Act in Venice Beach engagiert wird. In der Galería del Instituto de Cultura de Baja California in Tijuana, Mexiko, nimmt er an der Gemeinschaftsausstellung "Velvet" teil. Zurück in der Schweiz ist er zum zweiten Mal am Comix-Festival Fumetto in Luzern dabei - diesmal mit einer Installation. Im Juli stellt er mit fünf weiteren Künstlern in Emmenbrücke aus und im Dezem-ber im Hotel Continental Park in Luzern unter dem Titel "Eindrücke und Erlebnisse". 2004 zieht es Pirmin Breu für drei Monate nach Argentinien, wo er in Buenos Aires lebt und arbeitet. Seine in dieser Zeit entstandenen Bilder stellt er im Sede Club Europeo in Buenos Aires aus. 2005 bezieht Pirmin Breu eine grössere Werkstatt in Villmergen AG und nennt sie Farb in Form. Er arbeitet in seiner Werkstatt vor allem mit Spraydose, Pinsel, Marker und Airbrush. Ständig ist er auf der Suche nach neuen Trägermaterialien. Die auf seinen Reisen gemachten Eindrücke, die Einflüsse fremder Kulturen und deren Ästhetik haben sich unweigerlich in seinem gegenwärtigen Style niedergeschlagen. Im selben Jahr baut Pirmin Breu eine Fabrikhalle zu einem Malatelier um, wo auch seine ganzen Bilder gelagert sind und besichtigt werden können. Im September stellt er mit fünf weiteren Künstlern an der Vernissage "Living and Leaving the Streets" im Kulturmarkt in Zürich und im Dezember in Rüschlikon am Zürichsee aus. Ende 2005 zieht es Pirmin Breu wieder für einen Monat nach Kalifornien, wo er mit drei Künstlerkollegen im Studio 222 in San Diego seine Street Art präsentiert. Im Frühling 2006 öffnet Pirmin Breu zum ersten Mal sein Atelier dem Publikum und präsentiert sein Schaffen auf Leinwand der letzten 15 Jahre. Im August stellt er mit fünf weiteren Künstlern im Armehuus in Villmergen aus. Im Oktober reist er nach Thailand, wo aus Fundstücken und Objekten die Skulpturenserie "Stille Zeugen" ent-steht. Zurück in der Schweiz, zeigt Pirmin Breu in seinem Atelier in Wohlen seine neusten Werke in der Trilogie "Argentinien - Himmel - Mensch". Im Dezember gestaltet er die Frontseite der Weihnachtsausgabe des "Wohler Anzeigers". Das Bild zum Thema Weihnachten ist kurz nach Erscheinen Thema eines Podiumsgesprächs mit dem Künstler. Anfang Februar 2007 geht die neue Website von Pirmin Breu online, auf der jeden Monat eine «Bil-dergeschichte» zu lesen ist. Zur Ausstellung der Gallerie 101 in Baden, macht er eine Ausseninstallation mit einem Engel (4.5m hoch) und einem Teufel. Mitte April wird Pirmin Breu spontan von Pink Floyd angefragt, das Schwein „Algie“ welches ca. 7Meter lang ist und während der Europatournee über das Publikum fliegt im Hallenstadion in Zürich vor der Eröffnung der Tournee zu sprayen.. Anfang Juni wird sein Atelier in Wohlen überschwemmt und es wird vieles zerstört, wie durch ein Wunder werden die Leinwände verschont, jedoch muss Boden, Wände und Decke renoviert werden. Anfang Juli stellt Er mit 15 weiteren Künstlern in Weil am Rhein, in der Carharrt Gallerie aus und verkauft eine Woche später seine gesammte Aus-stellung ( 22 Bilder à 1mx1m) an den Kunstsammler Gunter Sachs. Es folgt eine Ausstellung in Zürich im Schnittpunkt, wo Pirmin Breu auch wieder eine Installation von Himmel und Hölle zusätzlich präsentiert. Im Oktober stellt Er mit Marshall Art an der Art International im Kongresshaus Zürich aus und Graffiti stösst auf ein grosses Interesse bei den Besuchern. Ende November sind die Restaurationsarbeiten endlich nach 6 Monaten abgeschlossen in seinem Atelier in Wohlen und so wird zum Einzug hin, gleich wieder eine Atelierausstellung zum Abschluss des Jahres gemacht. Im Frühling 2008 hatte Pirmin Breu einen riesigen Erfolg mit der Gruppenausstellung von Marshall Art im Kulturmarkt in Zürich. Während der EM stellte Er in der JF Galerie in Zürich zum Thema EM08 mit weiteren Künstlern aus, dazu machte Er noch verschiedene Performances, wie zB. den Ballverlauf auf Leinwand nachsprayern während des Finales. Im September bemalte Er für Egli Sargbau mehrere Kindersärge und thematisierte dieses Tabu Thema in der Öffentlichkeit. Im Oktober hat Pirmin Breu in der Galerie Schriever in Köln eine Einzelausstellung. Im November stellt er im Gemeindehaus Wohlen AG aus, wo auch sein neues Buch „Bildnotizen“ präsentiert wird. Im Januar 2009 stellt er in einer Gruppenausstellung in der Galerie Triangle in Huningue F. aus. Über den Sommer stehen 2 Blumentöpfe von Pirmin Breu bemalt am Paradeplatz in Zürich, organisiert durch Marshall-Art. Im September ist er 3 Wochen lang im Malatelier in Vedado, Havanna. Im November nimmt er an einer Gruppenausstellung in der Galerie i9 in Regensdorf teil. Ende 2009 zieht es Pirmin Breu wieder für 6 Wochen nach Kalifornien, wo er auch wieder mit einer Künstlergruppe in San Diego ausstellt. Im April 2010 stellt er in der Urban Gallery GT29 in Villars sur Glane aus. Sowie mit Marshall Art im Kulturmarkt in Zürich, wo das ganze wegen dem plötzlichen Tod von Sigi von Koeding, der wichtigste Künstlerfreund und langjähriger Mentor überschattet wird. |
|